Haftungsminimierung für Geschäftsführer und Vorstände

Risikomanagementsysteme und Haftungsminimierung für Unternehmensleiter

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Ein Angebot von:

Tobias Trummer

STRATEGIE Finanzmanagement GmbH & Co. KG

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Tobias Trummer

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Die gesetzlichen Anforderungen an Vorstände und Geschäftsführer

Die frühzeitige Risikoerkennung und Risikohandhabung war bereits lange vor Inkrafttreten des KonTraG. Bestandteil der allgemeinen Leistung und Sorgfaltspflichten der Verantwortlichen in den Unternehmen. Die Risikofrüherkennung gerät als wesentlicher Teilaspekt aktuell immer mehr in den Mittelpunkt einer ordnungsgemäßen Unternehmensführung und gilt als eine unternehmerische Selbstverständlichkeit.

Das im Rahmen für das Berufsbild der Versicherungs-Sachverständigen entwickelte IRAS (Insurance Risk Analytic System) beinhaltet die vom Gesetzgeber und von der Betriebswirtschaft nunmehr geforderten Ansprüche an ein Risikosystem, welches die umfängliche und standardisierte Erfassung bestandsgefährdender Sachverhalte im Versicherungsbereich eines Unternehmens oder der öffentlichen Hand ermöglicht.

• Maßgeblich sind diesbezüglich die gesetzlichen Grundlagen für Unternehmen. Nach den gesetzlichen Regelungen des §91 Abs. 2 Aktiengesetz (AktG) hat der Vorstand geeignete Maßnahmen zu treffen, insbesondere ein Überwachungssystem einzurichten, damit ein Fortstand der Gesellschaft gefährdende Entwicklungen früh erkannt werden können. Des Weiteren muss hier als weitere Rechtgrundlage der „Deutsche Corporate Governance Kodex“ aufgeführt werden.

Durch die Risikofrüherkennung kann so der Vorstand über potenzielle Bestandsgefährdungen informiert werden und damit die Voraussetzung für eine Risikosteuerung zur Abwendung von Krisen und Zusammenbrüchen geschafft werden.

Das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) hat zu diesem Zwecke eine berufsständische Vorgabe (Standard) IDW PS 340 aufgestellt.

Das Risikofrüherkennungssystem beinhaltet nach dem IDW Prüfungsstandard die nachfolgenden Komponenten:

1. Festlegung der Risikofelder, die zu bestandsgefährdenden Entwicklungen führen können.
2. Die Risiken eines Unternehmens sind zu erkennen und zu analysieren. Die erkannten Unternehmensrisiken sind in Bezug auf ihre Eintrittswahrscheinlichkeit und ihre quantitative Schadenauswirkung zu bewerten.
3. Information über nicht bewältigte Unternehmensrisiken sollen an die zuständigen Entscheidungsträger im Unternehmen weitergeleitet werden.
4. Den Mitarbeitern im Unternehmen ist die Aufgabe zu übertragen, die Risiken in ihren jeweiligen Verantwortungsbereichen zu erfassen und diese entweder selbst zu bewältigen oder Informationen über die unbewältigten Risiken an festgelegte Berichtsempfänger weiterzuleiten.
5. Die Einhaltung der Risikofrüherkennungsmaßnahmen und deren Veränderungen sind durch ein geeignetes Überwachungssystem sicherzustellen.
6. Um die Funktionsfähigkeit des Systems dauerhaft und personenunabhängig zu gewährleisten sollten mindestens die wesentlichen Elemente angemessen dokumentiert werden.

Diese Anforderungen des Prüfungsstandards muss jeder Wirtschaftsprüfer für die bestandsgefährdenden Bereiche kontrollieren. Dass der Versicherungsbereich auch dazu gehört, steht in Anbetracht von Betriebsausfällen und Einzelschäden bei dem meisten Unternehmen wohl außer Frage. Nach unserer Erfahrung geschieht dieses alles sehr lax und/oder äußerst unzureichend, wie zwischenzeitlich einige Urteile gegen Vorstände und Aufsichtsräte belegen.

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