Im aktuellen Podcast „Asset Class“ von Scalable Capital mit Host Christian W. Röhl und Gast Bastian Kunkel beschäftigen sich die beiden sehr offen und erfrischend mit diesem häufig sehr einseitig betrachteten Thema. Folgende drei Punkte sind aus meiner Sicht die wichtigsten:
1️⃣ Ein Depot ist flexibel – aber genau das ist das Risiko.
Wenn der Markt 7 % fällt, siehst du es live – im Minutentakt.
Was macht das emotional mit dir?
Oder: Du willst ein Haus kaufen, eine Familie gründen oder die große weite Welt bereisen – das Depot liegt da, ist liquide… und plötzlich ist das Geld fürs Alter weg.
Eine Rentenversicherung schützt dich davor, dich selbst zu sabotieren.
2️⃣ Alles auf eine Karte setzen? Lieber nicht.
ETF oder Rente ist keine Entweder-oder-Frage.
Was, wenn sich Steuergesetze ändern?
In 40 Jahren kann sich vieles durch äußere Einflüsse oder persönliche Umstände ändern. Ist es schlau, da alles auf eine Karte zu setzen?
Ein Mix aus Flexibilität und Stabilität ist langfristig oft der klügere Weg.
3️ Alter und Gesundheit – der unterschätzte Faktor.
Was, wenn du mit 85 Alzheimer bekommst?
Wer managt dann dein Depot?
Du wirst älter als geplant? Wer möchte nicht gerne lange und erfüllt leben?
Eine Rentenversicherung zahlt – ohne dass du denken oder handeln musst.
Sie ist wie ein stiller Begleiter, auf den du dich verlassen kannst.
💡 Mein Fazit: Es ist doch nicht so schwarz-weiß, wie es leider viel zu häufig dargestellt wird. Grundsätzlich macht es Sinn, sich breit aufzustellen, um handlungsfähig zu bleiben, denn du planst ein Thema für 60-70 Jahre (wenn du heute 20 Jahre alt bist).
Wie siehst du das Ganze?