Zu früh für eine Entwarnung

Zu früh für eine Entwarnung

Weltweit reagieren die Anleger erleichtert auf die angekündigte Kampfpause im Iran. Die Aktienkurse schießen nach oben und der Ölpreis sinkt deutlich. Doch für eine endgültige Entwarnung ist es noch zu früh. Der Weg zu einem echten Frieden ist noch lang, die logistischen Herausforderungen für eine Öffnung der Straße von Hormus stellen eine große Herausforderung dar und viele Punkte (werden z.B. neue Transitgebühren für die Passage erhoben) bleiben ungewiss.

 

Erst wenn es tatsächlich zu einer dauerhaften Lösung des Konfliktes kommt, die Ölpreise weiter fallen und sich die Logistik normalisiert, können die Stagflationsrisiken an den Kapitalmärkten abgebaut werden. Vergessen sollte man nicht, dass der Schaden bereits angerichtet ist. Die Energieinfrastruktur im gesamten Golf wurde beschädigt und die Wiederherstellung der vollen Produktionskapazität sowie die Normalisierung der Energieflüsse werden Zeit brauchen.

 

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Dieser Beitrag wurde am 08.04.2026 veröffentlicht von:
Sascha Knapp

aus Frankfurt am Main

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