Ab dem 1. Januar 2027 löst das Altersvorsorgedepot die Riester-Rente ab. Der Bundestag hat die Reform am 27. März 2026 beschlossen, der Bundesrat hat am 8. Mai 2026 zugestimmt. Für Sparer ändert sich damit grundlegend, wie staatlich geförderte Altersvorsorge funktioniert.
Das Wichtigste im Überblick:
Der Staat bezuschusst Einzahlungen mit 50 Prozent bis 360 Euro und mit 25 Prozent bis 1.800 Euro jährlich, maximal 540 Euro pro Jahr. Wer 100 Euro monatlich einzahlt, erhält damit 390 Euro Zuschuss statt der bisherigen 175 Euro bei Riester. Anders als beim Riester-Vertrag investiert das Altersvorsorgedepot chancenorientiert in ETFs, Fonds und Anleihen, ohne Kapitalgarantie, dafür mit gedeckelten Kosten von maximal 1,0 Prozent pro Jahr. Erstmals sind auch Selbstständige und Freiberufler direkt förderberechtigt. Zusätzlich gibt es mit der Frühstart-Rente eine eigene Förderung für Kinder: 10 Euro monatlich vom Staat, unabhängig vom Einkommen der Eltern.
Bestehende Riester-Verträge laufen unverändert weiter. Ein Wechsel ist ab 2027 freiwillig möglich, entweder beim bestehenden Anbieter oder durch einen neuen Vertrag.
Für wen sich das Altersvorsorgedepot lohnt und wie die Entscheidung im Einzelfall aussieht, hängt von der individuellen Situation ab. Alle Details, Rechenbeispiele und eine ausführliche Einordnung finden Sie im vollständigen Beitrag.