💰Beschreibung: Das neue Altersvorsorgedepot startet am 1. Januar 2027.
Doch was bedeutet das für Millionen von Sparern, die bereits einen klassischen Riester-Vertrag besitzen?
Müssen alte Verträge jetzt gekündigt werden?
In diesem WhoFinance-Experteninterview klärt Gastgeber Mustafa Behan mit dem top-bewerteten Finanzexperten Martin Ostermeier (Bavaria Wertkonzept, München) die wichtigste Frage zur anstehenden Rentenreform: Wie geht man jetzt strategisch klug mit bestehenden Riester-Verträgen um?
Der Experte warnt vor voreiliger Panik und zeigt drei konkrete Wege auf, wie Anleger reagieren können.
💡 Für Verbraucher: Erfahren Sie, warum Ihr alter Vertrag durch den Bestandsschutz sicher ist, in welchen Fällen sich das Behalten (z. B. wegen hoher Garantiezinsen) lohnt und wie Sie unrentable Altverträge künftig elegant loswerden können.
💼 Für Berater: Nutzen Sie diese Insights für Ihre Kundenansprache: Nehmen Sie Mandanten die Angst vor regulatorischen Änderungen, positionieren Sie sich als Lotse für den Übergang ins neue System und nutzen Sie die drei Optionen als starken Aufhänger für proaktive Bestandsgespräche.
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🔑 Die 7 zentralen Insights aus dem Interview
1. Warnung vor Aktionismus: Die wichtigste Grundregel bei der anstehenden Rentenreform lautet: Keine Panik! Sparer dürfen sich jetzt nicht zu unüberlegten Fehlschlüssen oder voreiligen Kündigungen verleiten lassen.
2. Umfassender Bestandsschutz: Niemand wird gezwungen, in das neue System zu wechseln. Bestehende Riester-Verträge genießen vollen Bestandsschutz und behalten ihre Gültigkeit.
3. Frühzeitige Planung zahlt sich aus: Obwohl das Altersvorsorgedepot erst am 1. Januar 2027 startet, sollten die eigenen Optionen bereits in den kommenden Monaten in Ruhe geprüft werden.
4. Option 1 – Behalten: Wer in seinem alten Riester-Vertrag noch von historisch hohen Garantiezinsen profitiert, für den ist die unveränderte Fortführung oft die wirtschaftlichste Lösung.
5. Option 2 – Beitragsfrei stellen: Anleger können den bestehenden Riester-Vertrag ruhen lassen (beitragsfrei stellen) und künftige Sparraten stattdessen in das neue, chancenorientierte Altersvorsorgedepot fließen lassen.
6. Option 3 – Kompletter Wechsel: Es wird die Möglichkeit geben, alte Verträge zu beenden und das Kapital in das neue System zu übertragen. Das ist eine historische Chance, sich von teuren oder unrentablen Altverträgen ohne große Verluste zu trennen.
7. Regulatorik noch in Arbeit: Die genauen Wechselmodalitäten und gesetzlichen Rahmenbedingungen für den Kapitalübertrag sind politisch noch nicht bis ins letzte Detail ausdefiniert – was die professionelle Begleitung durch einen Berater umso wichtiger macht.
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