Ein Whirlpool auf der Terrasse oder ein Swimmingpool im Garten — für viele Hausbesitzer ist das der Inbegriff von Lebensqualität. Was dabei jedoch häufig übersehen wird: Diese Anlagen sind teuer in der Anschaffung, wartungsintensiv im Betrieb und im Schadensfall oft nur unzureichend oder gar nicht versichert. Wer hier nicht vorausdenkt, riskiert im Ernstfall erhebliche finanzielle Verluste.
Hausrat oder Wohngebäude — welche Versicherung greift?
Die erste und häufigste Frage lautet: Über welche Versicherung ist mein Pool überhaupt abgedeckt? Die Antwort hängt von der Art der Anlage ab.
Ein mobiler Aufstellpool oder ein freistehender Whirlpool gilt in der Regel als bewegliches Gut und fällt damit unter die Hausratversicherung — sofern er im Versicherungsschein berücksichtigt ist. Ein fest eingebauter Swimmingpool oder ein im Boden versenkter Whirlpool hingegen ist Bestandteil des Gebäudes und muss über die Wohngebäudeversicherung abgesichert werden.
Klingt eindeutig — ist es in der Praxis aber häufig nicht. Viele Policen schließen Pools und Whirlpools stillschweigend aus oder begrenzen die Versicherungssumme so stark, dass sie im Schadensfall nicht ausreicht. Eine genaue Prüfung des bestehenden Vertrags ist daher unbedingt empfehlenswert.
Welche Schäden können entstehen?
Die Schadensszenarien sind vielfältiger als die meisten Eigentümer annehmen. Sturm und Hagel können einen Aufstellpool beschädigen oder zerstören. Blitzeinschlag kann die Steuerungselektronik und Pumpenanlage irreparabel schädigen. Frost kann Leitungen und Behälter zum Bersten bringen. Vandalismus und Diebstahl — etwa von hochwertiger Pumpen- oder Filtertechnik — sind ebenfalls keine Seltenheit. Und Elementarschäden durch Starkregen oder Überschwemmung können selbst fest installierte Anlagen in Mitleidenschaft ziehen.
Wer ausschließlich auf den Standardschutz seiner Gebäude- oder Hausratversicherung vertraut, ist in vielen dieser Szenarien schlicht nicht abgesichert.
Worauf Sie beim Abschluss achten sollten
Beim Versichern von Pools und Whirlpools kommt es auf drei Dinge an. Erstens auf die richtige Zuordnung zur Hausrat- oder Gebäudeversicherung je nach Anlagentyp. Zweitens auf eine ausreichende Versicherungssumme, die dem tatsächlichen Wiederbeschaffungswert entspricht — hochwertige Swim-Spas oder Einbaupools können schnell 20.000 Euro und mehr kosten. Und drittens auf den Einschluss von Elementarschäden, der in vielen Standardtarifen nicht automatisch enthalten ist.
Mein Fazit als Berater und Vermieter
Ich erlebe es regelmäßig, dass Kunden einen neuen Pool anschaffen, ohne ihre Versicherungssituation anzupassen. Das fällt oft erst dann auf, wenn es zu spät ist. Ein kurzes Beratungsgespräch — in der Regel nicht länger als 30 Minuten — reicht aus, um Klarheit zu schaffen und bestehende Lücken zu schließen.
Haben Sie einen Whirlpool oder Swimmingpool und sind sich nicht sicher, ob Sie ausreichend abgesichert sind? Sprechen Sie mich an — ich prüfe Ihre aktuelle Situation kostenlos und unverbindlich.
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