„Betongold als Altersvorsorge" klingt für Viele verlockend. Doch für wen rechnet sich eine vermietete Immobilie wirklich und wann wird sie zur finanziellen Falle?
Die Realität der Kapitalbindung
Eine Immobilie bindet erhebliches Kapital langfristig in „Steinen". Was viele unterschätzen: Genau diese Illiquidität kann zum Problem werden. Denn parallel brauchen Sie:
- ausreichende freie Rücklagen für unvorhergesehene Ausgaben
- eine solide Absicherung gegen Berufsunfähigkeit und andere Risiken
- flexibles Kapital für kurzfristige Bedürfnisse
Wer alles Verfügbare in die Immobilie steckt, steht bei unerwarteten Ereignissen ohne Handlungsspielraum da.
Die Steuerfrage: Nicht für jeden lohnenswert
Vermietete Immobilien entfalten ihre steuerlichen Vorteile erst ab einem gewissen Einkommen. Bei niedrigen Grenzsteuersätzen verpuffen die Abschreibungen und Werbungskosten weitgehend. Hinzu kommen:
- laufende Instandhaltungskosten
- Mietausfallrisiken
- Verwaltungsaufwand
Die Rendite nach Steuern rechtfertigt den Aufwand also oft erst ab einem Mindesteinkommen.
Mein Fazit:
Eine vermietete Immobilie eignet sich selten als erster und schon gar nicht als einziger Vorsorgebaustein! Erst wenn Liquidität gesichert, Risiken abgesichert und das Einkommen ausreichend hoch ist, sollten Sie diesen Weg in Betracht ziehen. Erst die Pflicht, dann die Kür!
Diversifikation schlägt Klumpenrisiko– auch bei der Altersvorsorge.
Gerne besprechen wir Ihre individuelle Situation samt Vorstellungen, Wünschen, Befürchtungen etc. gemeinsam, um ein zu Ihnen passendes Finanzkonzept zu finden! Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme.