„Wenn nur 25 % berufsunfähig werden und BU-Versicherungen oft nicht zahlen – lohnt sich eine Berufsunfähigkeitsversicherung überhaupt?“
Diese Frage höre ich immer mal wieder. Dahinter stehen meist zwei Annahmen:
- Nur wenige Menschen werden überhaupt berufsunfähig.
- Im Leistungsfall zahlt die Versicherung ohnehin nicht.
Beide Aussagen greifen zu kurz.
Viele Betroffene erkennen ihre Berufsunfähigkeit zunächst gar nicht
Berufsunfähigkeit bedeutet nicht zwangsläufig, dass jemand gar nicht mehr arbeiten kann. Häufig sind die Übergänge fließend.
Beispielsweise kann bereits eine Berufsunfähigkeit vorliegen, wenn jemand aus gesundheitlichen Gründen wesentliche Aufgaben seines bisherigen Berufs nicht mehr ausüben kann und deshalb:
- seine Arbeitszeit reduziert,
- andere Tätigkeiten übernimmt,
- deutlich weniger verdient als zuvor oder
- dauerhaft auf die Unterstützung von KollegInnen angewiesen ist.
Oft passen Betroffene ihren Arbeitsalltag Schritt für Schritt an, ohne zu wissen, dass möglicherweise bereits ein Leistungsanspruch aus ihrer BU-Versicherung besteht.
Warum werden Leistungsanträge abgelehnt?
Häufig wird auf die Zahl verwiesen, dass nicht jeder Leistungsantrag anerkannt wird. Dabei wird jedoch oft übersehen, dass viele Anträge ohne professionelle Unterstützung gestellt werden.
Ein Leistungsfall erfordert umfangreiche medizinische, berufliche und rechtliche Dokumentationen. Fehlerhafte oder unvollständige Angaben können die Prüfung erschweren. Gleichzeitig zeigt die hohe Zahl der anerkannten Leistungsfälle, dass Versicherer grundsätzlich Leistungen erbringen, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind.
Warum hört man so selten von erfolgreichen Leistungsfällen?
Ganz einfach: Positive Erfahrungen sind selten eine Schlagzeile wert.
Wer problemlos seine vereinbarte BU-Rente erhält, berichtet darüber meist nicht öffentlich. Dagegen bleiben Streitfälle, Ablehnungen oder Gerichtsverfahren deutlich stärker im Gedächtnis und werden häufiger geteilt.
Fazit:
Die Frage, ob eine Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll ist, sollte nicht allein anhand von Statistiken oder Einzelfällen beurteilt werden. Wichtig ist zu verstehen:
- Berufsunfähigkeit kann früher vorliegen als viele denken.
- Nicht jede Ablehnung bedeutet, dass Versicherer grundsätzlich nicht leisten.
- Erfolgreiche Leistungsfälle sind deutlich weniger sichtbar als problematische Fälle.
Eine gute Beratung und Unterstützung im Leistungsfall können entscheidend dazu beitragen, berechtigte Ansprüche erfolgreich durchzusetzen.
Hier z.B. das Feedback einer langjährigen Kundin, deren Vertrag noch von ihren Eltern (also lange vor unserer Zusammenarbeit) beantragt wurde:
"Nachdem mir meine Versicherung erst auf meine Nachfrage, nach ausgebliebener Zahlung mitgeteilt hat, man wolle meine BU-Rente von nun an nicht weiter zahlen, war mein Schreck erstmal groß. Mit diesem Problem habe ich mich vertrauensvoll an Petra Burandt gewandt und bekam von ihr tolle Beratung und Unterstützung und zunächst zusätzliche Hilfe von der MLP Rechtsabteilung.
Als klar war, dass sich eine anwaltliche Intervention für mich lohnt, bekam ich über Petra Burandt dann auch einen Top-Juristen als Experten für BU-Fragen an die Hand, der mit mir den Fall gegen die Versicherung sehr umsichtig und erfolgreich, sowie kundenorientiert und zeitnah außergerichtlich durchgefochten hat.
Sowohl Petra Burandt, als auch die MLP Rechtsabteilung und der Fachanwalt, waren mir eine riesige Hilfe, ohne die ich sicher nicht so schnell, schlagkräftig und erfolgreich das Problem mit meiner Versicherung geklärt bekommen hätte. Dafür herzlichen Dank auch nochmal auf diesem Weg."
Gerne besprechen wir Ihre individuelle Situation gemeinsam. Und klären Ihren Bedarf an BU-Schutz. In der Hoffnung, dass Sie selber nie berufsunfähig werden!
Zur Terminvereinbarung: MLP Onlineberatung