Ratgeber Immobilie Kaufen

Kauf einer Immobilie: Darauf musst Du achten

Der Markt für Wohnungen und Häuser kommt in Deutschland immer mehr in Schwung. Die Preise für Miete und Kauf von Wohnimmobilien ziehen deutlich an, vor allem in größeren Städten und deren Umland. Auf WhoFinance erfährst Du, was Du bei der Entscheidung über den Kauf einer Immobilie beachten solltest.

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Die Marktlage

Über 75 Prozent der Deutschen würden derzeit gerne eine Immobilie kaufen, aber nur rund 40 Prozent wohnen tatsächlich in den eigenen vier Wänden. Die meisten Einwohner Deutschlands leben zur Miete.

Durch die aktuell niedrigen Zinsen kann die monatliche Rate für einen Immobilienkredit unter Umständen sogar niedriger ausfallen als die Miete – und Käufer sichern sich die günstigen Konditionen gleich für viele Jahre oder Jahrzehnte. Einige Marktbeobachter rechnen zudem in vielen Regionen Deutschlands – vor allem in den Ballungsgebieten – weiterhin mit steigenden Preisen.

Immobilie zum richtigen Preis kaufen

Ein ganz wesentliches Kriterium beim Kauf einer Immobilie ist der Preis. Die Deutsche Bundesbank hat zuletzt darauf hingewiesen, dass die Preise am Immobilienmarkt in einigen großen Städten erste Überhitzungen zeigen. Trotz Preisrisiken sei das Potential für Rückschläge allerdings zum jetzigen Zeitpunkt noch überschaubar, so die Notenbank.

Ist Deine Traumimmobilie schon zu teuer oder noch ein echtes Schnäppchen? Wie viel Haus kannst Du Dir leisten? Um diese Fragen zuverlässig zu beantworten, lohnt es sich, einen qualifizierten Berater für die Baufinanzierung hinzuzuziehen. Auch bei der Immobilie liegt im Einkauf der Segen. Der Rat eines Experten rechnet sich daher für Dich rasch.

Es gibt eine ganze Reihe von Rechner-Tools im Internet, die dabei helfen sollen, eine Immobilie richtig zu kaufen. Damit kannst Du Dir einen ersten Überblick darüber verschaffen, welche Nebenkosten beim Kauf einer Immobilie auf Dich zukommen, darunter Maklerkosten, Grunderwerbssteuer oder auch eventuelle Renovierungskosten.

Das Wichtigste: Achte auf die Lage!

Die Lage einer Immobilie entscheidet maßgeblich über den späteren Wiederverkaufswert und die Qualität des Objekts. Wichtige Faktoren sind Infrastruktur, Bildungseinrichtungen, Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten, Grünflächen, Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr sowie die Lärmbelastung durch stark befahrene Straßen. Die Lage beeinflusst maßgeblich den langfristigen Wert einer Immobilie.

Immobilie kaufen: Beratung lohnt sich

Ein auf Baufinanzierung spezialisierter Finanzberater kennt die Bewertungskriterien für die Lage einer Immobilie und kann beurteilen, ob der aufgerufene Preis angemessen ist. Er erklärt Dir außerdem, wie die Finanzierung richtig aufgebaut sein sollte. Über WhoFinance findest Du empfohlene Baufinanzierungs-Spezialisten in Deiner Nähe.

Herz und Verstand beim Wohnungskauf

Emotionale Bindungen an eine Immobilie sind natürlich – doch bei einer Entscheidung mit jahrzehntelangen finanziellen Konsequenzen sollten Gefühle nicht dominieren. Ein Immobilienkauf bedeutet typischerweise mehrjährige Kreditverpflichtungen mit inhärenten Risiken.

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Zu den aktuellen Rahmenbedingungen gehören historisch niedrige Zinsen und Unsicherheiten in der Eurozone. Geringe Zinsen auf Sparanlagen motivieren viele zur Immobilieninvestition trotz bestehender Risiken. Käufer verhandeln häufig minimale Tilgungen, was zwar die monatlichen Raten senkt, aber manchmal zu Kaufpreisen jenseits rationaler Grenzen führt.

Kritische Fragen müssen rational diskutiert werden: Was passiert, wenn die Zinsen in 10 bis 20 Jahren auf 6 oder 7 Prozent steigen? Wie verändern sich die Zahlungsverpflichtungen, wenn Immobilienwerte sinken statt steigen? Expertenberatung hilft dabei, dass der Traum vom Eigenheim nicht zum Albtraum wird.

Baufinanzierung Düsseldorf: Hohe Kaufkraft treibt Preise

Den Immobilienmarkt Düsseldorf kennzeichnet seit einigen Jahren vor allem ein Trend: Es wird kräftig gebaut, allerdings fast ausnahmslos in den besten Lagen der Stadt und in Top-Qualität. Die Folge: Die Preise insbesondere für Neubauten erklimmen immer neue Höhen.

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Wirtschaftliche Grundlagen

Düsseldorf ist Hauptstadt Nordrhein-Westfalens, wichtiger Messeplatz und Standort des drittgrößten Flughafens Deutschlands. Große Konzerne wie Metro, E.on, Vodafone und Henkel haben hier ihren Sitz. Internationale Anwaltskanzleien und Beratungsfirmen beschäftigen hochbezahlte Fachkräfte – das schafft anhaltende Nachfrage nach hochwertigem Wohnraum.

Kaufkraft und Preisentwicklung

Die Düsseldorfer Kaufkraft liegt bei über 88.000 Euro pro Erwerbstätigem – gleichauf mit Frankfurt an der Spitze Deutschlands. Der Kaufkraftindex liegt etwa 20 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Prognosen sehen ein Bevölkerungswachstum von 600.000 auf 645.000 Einwohner bis 2030.

Eigentumswohnungen kosten im Schnitt 2.520 Euro pro Quadratmeter – 7 Prozent mehr als 2012. Neubauten sind selten unter 3.000 Euro/m² zu haben, in einigen Stadtteilen liegen die Preise über 5.000 Euro/m². Wer eine Eigentumswohnung als Kapitalanlage erwägt, sollte einen ortskundigen Finanz- oder Immobilienberater konsultieren.

Immobilienpreise im Großraum München einsame Spitze

Dass München hinsichtlich seiner Immobilienpreise in Deutschland eine einsame Spitzenposition einnimmt, ist bekannt. Mittlerweile gehören allerdings viele Städte und Gemeinden in der Umgebung der bayerischen Landeshauptstadt ebenfalls zu den teuersten der Bundesrepublik.

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Unterschleißheim und Dachau belegen deutschlandweit die Plätze 3 und 4, Germering, Fürstenfeldbruck, Erding und Freising rangieren auf den Plätzen 7 bis 10. In München selbst liegt der Durchschnittspreis für Eigentumswohnungen bei 4.580 Euro pro Quadratmeter, mit Spitzenwerten von über 9.000 Euro/m².

Zum Vergleich: Hamburg (Platz 11, 3.050 €/m²), Frankfurt (Platz 5, 2.840 €/m²), Stuttgart (2.660 €/m²) und Düsseldorf (2.520 €/m²). Bayern und Baden-Württemberg dominieren das Ranking der teuersten Städte. Berlin kommt trotz aller Schlagzeilen nur auf Platz 112 mit durchschnittlich 2.000 Euro/m².

Die Immobilienpreise stiegen in den letzten Jahren 4,5-mal so schnell wie die Mieten. Ein Kaufpreis-Jahresmiet-Verhältnis unter 20 gilt als fair bewertet – Werte darüber deuten auf überteuerte Immobilien hin. Die Forscher von F+B sehen zwar in einigen Metropolen eine Überbewertung, aber keine landesweite Immobilienblase.

Immobilienmarkt Frankfurt: Das Bauland wird knapp – die Preise steigen

Frankfurt erlebt seit Jahren kontinuierliche wirtschaftliche Dynamik. Die Rhein-Main-Region zählt zu den stärksten Wirtschaftsräumen Deutschlands. Die Immobilienpreise steigen in der Mainmetropole stetig – ein Ende ist nicht in Sicht.

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Preistrends und Ursachen

Die Preise stiegen von 2011 auf 2012 um 8 Prozent, von 2012 auf 2013 um weitere 4 Prozent. Der Durchschnittspreis lag 2013 bei 3.700 Euro pro Quadratmeter. Investmentbanker, Anwälte, Unternehmensberater und Wirtschaftsprüfer mit hohen Einkommen stützen das hohe Preisniveau. Die Ansiedlung der Europäischen Zentralbank im Ostend beschleunigt die Nachfrage zusätzlich.

Preisüberblick nach Stadtteilen

Westend: Seit Jahrzehnten der teuerste Frankfurter Stadtteil, bevorzugt von Bankern. Neubauwohnungen durchschnittlich rund 8.000 Euro/m².

Nordend: Beliebt bei Anwälten. Neubau ca. 5.400 Euro/m², renovierte Altbauwohnungen etwa 3.920 Euro/m².

Bockenheim: Studentisches Viertel nahe der Universität. Neubau im Schnitt 4.500 Euro/m².

Sachsenhausen: Touristisch beliebt, durchschnittlich 4.200 Euro/m². Nördliche Bereiche erzielen Premium-Preise.

Europaviertel: Neu erschlossen, moderne Bauten im Schnitt 3.680 Euro/m² trotz B-Lage.

Immobilienboom — Jetzt kaufen oder doch lieber abwarten?

Der Markt für Wohnungen und Häuser kommt in Deutschland immer mehr in Schwung. Die Preise für Miete und Kauf von Wohnimmobilien ziehen deutlich an, vor allem in größeren Städten und deren Umland. Über 75 Prozent der Deutschen würden gerne eine Immobilie kaufen, nur 40 Prozent leben tatsächlich in den eigenen vier Wänden.

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Wer jetzt kauft, sichert sich die historisch niedrigen Zinsen auf lange Zeit. Wenn die Immobilienpreise steigen, ziehen die Mieten nach. Eigentum schützt vor unkalkulierbaren Mieterhöhungen und schafft planbare finanzielle Verpflichtungen.

Die Deutsche Bundesbank hat allerdings auf erste Überhitzungstendenzen hingewiesen. Ob eine Immobilie zum fairen Preis angeboten wird oder überteuert ist, lässt sich oft nur mit Hilfe eines qualifizierten Baufinanzierungsberaters beurteilen. Rechner-Tools im Internet geben einen ersten Überblick, stoßen aber schnell an ihre Grenzen – denn der Kauf einer Immobilie ist eine Lebensentscheidung.

Ein Experte hilft bei der Einschätzung der Lage, die entscheidend für den späteren Wiederverkaufswert ist. Auch beim Vergleich verschiedener Finanzierungsangebote lohnt sich die fachliche Begleitung. Über WhoFinance findest Du empfohlene Spezialisten in Deiner Nähe.


Disclaimer: Die auf den Webseiten von WhoFinance bereitgestellten Kundeninformationen stellen weder eine Rechtsberatung noch eine Empfehlung zum Erwerb oder zur Veräußerung von Finanzanlagen oder zur Vornahme sonstiger Geldgeschäfte dar. Wenn Du Fragen zu Finanzgeschäften hast, empfehlen wir Dir, Dich an einen spezialisierten Berater zu wenden. WhoFinance steht Dir bei der Auswahl des passenden Beraters gern zur Seite.

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