Läuft Ihre Zinsbindung erst 2027, 2028 oder 2029 aus? Dann fühlen Sie sich vielleicht noch entspannt – zu Unrecht. Wer heute finanziert, zahlt für eine 10-jährige Bindung rund 3,4 bis 3,9 % effektiv. Die Prognose für das zweite Halbjahr 2026 lautet: seitwärts bis leicht steigend. Gründe sind die wachsende Staatsverschuldung in Europa und steigende Renditen für Staatsanleihen – beides drückt die Bauzinsen tendenziell nach oben, nicht nach unten.
Genau hier setzt das Forward-Darlehen an. Damit sichern Sie sich das heutige Zinsniveau schon bis zu 60 Monate im Voraus – für eine Anschlussfinanzierung, die erst in einigen Jahren fällig wird. Die Bank verlangt dafür einen kleinen Aufschlag, üblicherweise etwa 0,01 bis 0,03 % pro Monat Vorlaufzeit.
Ein Beispiel aus meinem Beratungsalltag: Bei 24 Monaten Vorlauf liegt der Aufschlag grob bei 0,24 bis 0,72 %. Steigen die Zinsen bis dahin um 0,5 bis 1 %, hat sich die Zinssicherung bereits gelohnt. Sinnvoll ist ein Forward-Darlehen vor allem, wenn Ihre Zinsbindung in den nächsten 1–4 Jahren endet, wenn Sie Planungssicherheit für Ihre monatliche Rate wollen und wenn Sie steigende Zinsen für wahrscheinlicher halten als fallende.
Ob sich der Aufschlag für Ihre Immobilie rechnet, lässt sich in wenigen Minuten durchrechnen. Über meine freie Bankenwahl (450+ Banken) vergleiche ich die Forward-Konditionen für Sie – gern in einem kostenfreien, schufaneutralen Erstgespräch: https://calendly.com/hendrik-benevides