Diese Frage stelle ich regelmäßig in Beratungsgesprächen.
Und ehrlich gesagt überrascht mich die Antwort inzwischen nicht mehr:
Viele Menschen wissen es nicht.
Nach fast 20 Jahren in der Finanzberatung erlebe ich immer wieder, dass Arbeitnehmer davon ausgehen, bei längerer Krankheit finanziell gut abgesichert zu sein.
Schließlich ist man krankenversichert.
Doch wie die tatsächlichen Zahlungen im Krankheitsfall aussehen, ist oft nicht bekannt.
📌 Die ersten 6 Wochen zahlt der Arbeitgeber das Gehalt weiter.
Danach erhalten Sie Krankengeld von der Krankenkasse.
Und spätestens an diesem Punkt stellen viele fest, dass monatlich spürbar weniger Geld auf dem Konto landet.
Besonders kritisch wird es, wenn eine Krankheit länger andauert oder eine Rückkehr in den Beruf nicht mehr möglich ist.
Dann kommt häufig die gesetzliche Erwerbsminderungsrente ins Spiel.
Wenn wir die konkreten Zahlen gemeinsam durchrechnen, höre ich oft Sätze wie:
👉 „Ich dachte, das wäre deutlich mehr.“
👉 „Damit könnte ich meine laufenden Kosten nicht decken.“
👉 „Mir war nicht bewusst, wie groß die Lücke tatsächlich ist.“
Genau deshalb spreche ich dieses Thema so häufig an.
Nicht weil jeder berufsunfähig wird.
Sondern weil niemand damit rechnet, dass es ihn treffen könnte.
In der Praxis erlebe ich regelmäßig, dass Menschen ihr aktuelles Einkommen sehr genau kennen.