Die Schlagzeile von gestern in einer Zeitung: „Hoch, höher, Mieten in Bayern“.
Wer den Immobilienmarkt seit Jahren beobachtet, kann darüber kaum überrascht sein.
Was mich allerdings wundert: Die politische Antwort auf steigende Mieten besteht seit Jahren vor allem aus neuen Regeln, neuen Vorgaben und neuen Eingriffen in den Markt.
Mietpreisbremse.
Verschärfte Mietregulierungen.
Weitere Einschränkungen für Vermieter.
Darüber wird viel gesprochen.
Über die eigentliche Ursache deutlich weniger.
Denn die Realität ist einfach:
📉 Zu wenig Wohnraum trifft auf eine hohe Nachfrage.
Und wenn das Angebot nicht mitwächst, steigen die Preise.
Das gilt für Brötchen, Autos und eben auch für Wohnungen.
In Gesprächen mit Mandanten erlebe ich regelmäßig, dass geplante Bauvorhaben verschoben oder ganz aufgegeben werden.
Die Gründe sind bekannt:
🏗️ Hohe Baukosten
📑 Bürokratie und langwierige Genehmigungen
💰 Schwierige wirtschaftliche Rahmenbedingungen
Wer investieren oder bauen möchte, braucht heute oft einen langen Atem.
Gleichzeitig wird über weitere Regulierungen diskutiert, die das Bauen und Vermieten noch unattraktiver machen.
Das eigentliche Problem bleibt dadurch bestehen.
Mehr Regeln schaffen keine einzige neue Wohnung.
Mehr Angebot dagegen schon.
Nach fast 20 Jahren in der Finanz- und Immobilienberatung bin ich überzeugt:
Wer dauerhaft bezahlbaren Wohnraum möchte, muss dafür sorgen, dass wieder mehr gebaut wird. Alles andere behandelt die Symptome, nicht die Ursache.
Wie seht ihr das?
Braucht Deutschland weitere Eingriffe in den Mietmarkt oder endlich bessere Rahmenbedingungen für mehr Wohnungsbau sowie Immobilien als Kapitalanlage? 🤔