Das aktuelle WohnBarometer von ImmoScout24 zeigt eine Entwicklung, die ich in meiner täglichen Beratung schon seit Monaten beobachte:
Der Markt stabilisiert sich. Die Nachfrage kehrt zurück. Und die Unterschiede zwischen den einzelnen Standorten werden immer deutlicher.
Besonders spannend finde ich Leipzig für Immobilien als Kapitalanlage.
Die Stadt setzt aktuell das stärkste Signal unter den großen deutschen Immobilienmärkten. Kaufpreise ziehen an, das Interesse der Käufer wächst und die Fundamentaldaten sprechen weiterhin für den Standort.
Mich überrascht das ehrlich gesagt nicht.
Seit vielen Jahren begleite ich Kapitalanleger beim Vermögensaufbau mit Immobilien. Leipzig gehört dabei regelmäßig zu den Städten, die auf der Wunschliste ganz oben stehen.
Die Gründe haben sich kaum verändert:
✅ Bevölkerungswachstum
✅ starke Hochschul- und Forschungslandschaft
✅ wirtschaftliche Entwicklung
✅ im Vergleich zu vielen A-Städten weiterhin attraktivere Einstiegspreise
Gleichzeitig beobachte ich etwas anderes:
Viele Anleger schauen immer noch ausschließlich auf den Kaufpreis oder die prognostizierte Rendite.
Dabei entscheidet langfristig etwas ganz anderes über den Erfolg einer Kapitalanlage:
➡️ der Standort
➡️ die Mikrolage
➡️ die Qualität der Immobilie
➡️ und eine Finanzierung, die auch in zehn oder fünfzehn Jahren noch funktioniert.
Genau diese Punkte machen am Ende oft den Unterschied zwischen einer soliden Vermögensanlage und einer Immobilie, die dauerhaft Probleme bereitet.
Aus meiner Sicht ist deshalb die wichtigste Erkenntnis aus den aktuellen Marktdaten nicht, dass die Preise wieder steigen.
Sondern dass gute Standorte ihre Stärke erneut unter Beweis stellen. Und genau dort wird die Nachfrage erfahrungsgemäß auch künftig am höchsten bleiben.
Werden künftig vor allem ausgewählte Städte wie Leipzig profitieren oder erwartet Ihr eine breitere Erholung des deutschen Wohnimmobilienmarktes?