Denn manche Formulierungen entscheiden später über viel Geld – oder darüber, wer ein Problem übernehmen muss.
Diese 10 Punkte prüfe ich deshalb besonders genau:
→ Was gehört tatsächlich zum Kaufgegenstand?
→ Welche Rechte und Belastungen stehen im Grundbuch?
→ Ist die Kaufpreisaufteilung nachvollziehbar?
→ Sind Inventar und Einbauten realistisch bewertet?
→ Welche Mängel, Zusagen und Haftungsfragen müssen geregelt werden?
→ Wann wird der Kaufpreis wirklich fällig?
→ Wann gehen Besitz, Nutzen, Lasten und Schlüssel über?
→ Was ist bei einer vermieteten Immobilie zu beachten?
→ Welche Beschlüsse, Rücklagen oder Sonderumlagen gibt es bei der WEG?
→ Sind Finanzierung und Zahlungsfristen sauber abgestimmt?
Mein wichtigster Grundsatz: Was nur mündlich besprochen wurde, bietet im Streitfall wenig Sicherheit. Relevante Vereinbarungen gehören eindeutig in den Vertrag und sollten vor dem Notartermin geprüft werden.
Die Checkliste ist natürlich keine Rechts- oder Steuerberatung.
Sie zeigt aber, an welchen Stellen ich genauer hinschaue und gezielt nachfrage.
Welcher Punkt wird beim Immobilienkauf aus Ihrer Erfahrung am häufigsten unterschätzt?
Und was würden Sie auf Platz 11 ergänzen?