Für die Konditionen einer Immobilienfinanzierung zählt nicht nur der Kaufpreis. Eine wichtige Rolle spielt auch der sogenannte Beleihungswert.
Ein vereinfachtes Beispiel:
Kaufpreis: 400.000 €
Angenommener Sicherheitsabschlag: 20 %
Beleihungswert: 320.000 €
Bringen Sie 220.000 € Eigenkapital ein, verbleibt, ohne Berücksichtigung der Kaufnebenkosten, ein Darlehen von 180.000 €.
📊 Der Beleihungsauslauf beträgt damit:
180.000 € ÷ 320.000 € = 56,25 %
Warum ist das wichtig?
Viele Banken arbeiten bei der Zinsgestaltung mit bestimmten Beleihungsgrenzen. Wird eine solche Grenze überschritten, kann bereits ein kleiner zusätzlicher Darlehensbetrag zu einem höheren Zinssatz führen.
Deshalb zählt nicht nur, wie viel Eigenkapital vorhanden ist, sondern auch, wie es eingesetzt wird.
Wichtig: Der Abschlag von 20 % dient hier nur der Veranschaulichung. Banken ermitteln den Beleihungswert individuell. Auch die relevanten Beleihungsgrenzen und Konditionen unterscheiden sich.
💡 Mein Tipp:
Lassen Sie verschiedene Eigenkapitalvarianten berechnen. Manchmal genügt eine überschaubare Anpassung, um eine günstigere Beleihungsgrenze zu erreichen und über die Laufzeit Zinsen zu sparen.
Kannten Sie Ihren Beleihungsauslauf oder wurde bei Ihrer Finanzierung hauptsächlich über den Zinssatz gesprochen?