In München ist eine sanierungsbedürftige Bestandswohnung für viele Familien der realistischste Weg ins Eigentum – und genau hier setzt das KfW-Programm 308 „Jung kauft Alt" an. Ab dem 3. August 2026 werden die Förderhöchstsätze spürbar angehoben: bis zu 140.000 € für Familien mit einem Kind, 160.000 € bei zwei Kindern und 180.000 € ab drei Kindern.
Der eigentliche Hebel ist der Zinssatz. Während Bankdarlehen aktuell bei rund 3,3–4,0 % (10 Jahre Zinsbindung) liegen, ist dieser KfW-Baustein je nach Laufzeit deutlich günstiger – bei 35 Jahren Laufzeit und 10 Jahren Bindung etwa 0,95 % effektiv. Auf einen sechsstelligen Teilbetrag summiert sich das über die Jahre zu einem klar fünfstelligen Vorteil.
Worauf Sie achten sollten:
- Antragsberechtigt: Familien und Alleinerziehende mit mindestens einem minderjährigen Kind, die bisher kein Wohneigentum besitzen.
- Einkommensgrenze: 90.000 € Haushaltseinkommen bei einem Kind, je weiterem Kind +10.000 €.
- Bedingung: Kauf einer Bestandsimmobilie mit anschließender energetischer Sanierung (Effizienzhaus oder definierte Einzelmaßnahmen).
- Zinsbindung nur noch bis 10 Jahre – die 20-jährige Variante wurde im Dezember 2025 gestrichen.
Gerade beim Altbau lohnt vor dem Kauf ein nüchterner Blick in Eigentümerprotokolle und Wirtschaftsplan. Diese werte ich für meine Kunden KI-gestützt aus – so werden Sanierungsstau und teure Beschlüsse sichtbar, bevor Sie unterschreiben.
Ob sich „Jung kauft Alt" sinnvoll mit Ihrem Bankdarlehen kombinieren lässt, rechnen wir gemeinsam durch – kostenfrei und schufaneutral: https://calendly.com/hendrik-benevides
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Quellen: KfW 308 – Finanztip, KfW 308 – baufi24, Bauzinsen – Finanztip