PKV-Zahnzusatz: wann sollte diese Versicherung beantragt werden?
"Mein Zahnarzt hat gesagt, dass meine Zähne so gut sind, dass ich noch keinen PKV-Zahnzusatz brauche." Oft gehört von Kundinnen und Kunden. Wann ist allerdings der richtige Zeitpunkt, einen PKV-Zahnzusatz zu beantragen?
Die Aussage Ihres Zahnarztes ist gut gemeint, aber aus versicherungstechnischer Sicht etwas problematisch. Der optimale Zeitpunkt für eine Zahnzusatzversicherung ist tatsächlich bevor größere Probleme auftreten, nicht danach.
Warum der frühe Abschluss sinnvoll ist:
Die meisten Zahnzusatzversicherungen haben Wartezeiten (meist 3 oder 8 Monate, je nach Leistungsbereich) und schließen bereits bekannte oder angeratene Behandlungen vom Versicherungsschutz aus. Wenn der Zahnarzt bereits eine Behandlung empfohlen hat oder Probleme erkennbar sind, werden diese oft nicht mehr versichert.
Der richtige Zeitpunkt:
- Idealerweise in jungen Jahren (20-30), wenn die Zähne noch gesund sind
- Spätestens bei der ersten größeren Zahnbehandlung in der Familie oder im Bekanntenkreis als "Weckruf"
- Vor geplanten Behandlungen wie Kieferorthopädie oder wenn erste Füllungen erneuert werden müssen
Risikofaktoren bedenken:
- Zahnprobleme kommen oft plötzlich (Unfälle, genetische Veranlagung)
- Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko für Parodontitis und Zahnverlust
- Moderne Zahnmedizin wird immer teurer (Implantate, Keramik, etc.)
Praktischer Tipp:
Gerne erstelle ich Ihnen einen Vergleich verschiedener Tarife, solange Sie gesund sind. Die Beiträge sind in jungen Jahren deutlich günstiger und Sie sichern sich den Gesundheitszustand für die Zukunft. Eine gute Zahnzusatzversicherung zahlt sich meist schon bei der ersten größeren Behandlung aus.
Warten Sie nicht, bis der Schaden da ist- dann ist es für eine Versicherung zu spät.
Gerne besprechen wir Ihre individuelle Situation.
Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme.