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Geldanlage - Das müssen Sie wissen

Geld richtig anzulegen, ist kein leichtes Unterfangen. Der wichtigste Grundsatz bei der Geldanlage lautet: Informieren Sie sich intensiv – und holen Sie sich im Zweifel Rat von einem professionellen Finanzberater. Selbst Profis greifen bei bestimmten Anlageentscheidungen auf Experten zurück, die sich auf einem Gebiet besonders gut auskennen. WhoFinance erklärt, auf was es bei der Geldanlage ankommt.

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Wichtiges zur Geldanlage

Zentrale Fragen vor einer Geldanlage

Bei der Entscheidung für die richtige Geldanlage sollten Sie vorab einige wichtige Fragen für sich klären. Zum einen nach den Zielen, die Sie mit Ihrer Geldanlage erreichen wollen. Zum anderen zur Ausgangslage, in der Sie sich befinden. Das heißt also: Wofür möchten Sie das angesparte bzw. angelegte Geld später verwenden? Und: Wann benötigen Sie das Geld, das Sie anlegen?

Ausgangslage bestimmen

Als nächstes sollten Sie ihre Ausgangslage analysieren. Dazu gehört, dass Sie die Vermögenswerte, die Sie bereits besitzen, übersichtlich ordnen.

Folgende Fragen können Ihnen dabei helfen:

  • Wie viel Geld haben Sie für welchen Zeitraum in sicheren Geldanlage-Formen angelegt, wie z.B. Festgeldern oder Anleihen?
  • Welche Beträge haben Sie in so genannten ertragsorientierten, also risikoreicheren, Geldanlagen, wie z.B. Aktien oder Investmentfonds investiert?
  • Haben Sie bereits Geld in Sachwerten, also Immobilien oder Immobilienfonds angelegt?
  • Welche sonstigen Geldanlagen oder Vermögenswerte wie z. B. Gold besitzen Sie?
  • Wie hoch sind die liquiden Mittel, die Ihnen für kurzfristige oder unvorhergesehene Ausgaben zur Verfügung stehen?

Hieraus ergeben sich für Sie die wesentlichen Vorgaben für die Auswahl der richtigen Geldanlage. Denn es stehen die unterschiedlichsten Möglichkeiten zur Verfügung – vom Tagesgeld bis hin zu Investmentfonds, von Anleihen bis zur privaten Rentenversicherung und Lebensversicherung.

Die verschiedenen Geldanlagen sollten Sie auf Ihre bestehende Vermögensstruktur sinnvoll abstimmen und unterschiedliche Anlageklassen wohlüberlegt miteinander kombinieren. Damit gewährleisten Sie, dass Sie die gesetzten Anlageziele auch wirklich erreichen können.

Das magische Dreieck der Geldanlage

Wenn Sie Geld auf unterschiedliche Anlageformen aufteilen, können Sie Risiken minimieren und so Ihren Gesamtertrag optimieren. Die tatsächliche Entwicklung der einzelnen Geldanlage hängt dabei von drei wesentlichen Faktoren ab, die mit den gesetzten Zielen in Einklang zu bringen sind.

Diesen Zusammenhang nennt man auch das „Magische Dreieck der Geldanlage“. Darunter versteht man die zueinander in Konkurrenz stehenden Ziele Sicherheit, Rentabilität und Liquidität.

Wenn Sie eine Geldanlage tätigen möchten oder sich beraten lassen, sollten Sie darauf achten, dass diese drei Aspekte in Ihrer Anlagestrategie berücksichtigt sind. Doch was bedeuten diese das Aspekte im Einzelnen?

Sicherheit

Die Sicherheit einer Geldanlage setzt sich aus zwei Dingen zusammen:

Die Wahrscheinlichkeit der Rückzahlung des ursprünglich angelegten Kapitalbetrages zu einem vereinbarten Zeitpunkt und

Die Wahrscheinlichkeit der Auszahlung eines Ertrages in Form von z.B. Zinsen oder Dividenden.

Geld, das beispielsweise auf einem Sparbuch bei einer Bank mit Sitz in Deutschland angelegt ist, wird i. d. R. als sicher erachtet. Man kann davon ausgehen, dass sowohl das eingezahlte Geld als auch die vereinbarten Zinsen später tatsächlich ausgezahlt werden können. Die Bonität des Schuldners – in diesem Fall der Bank – ist in aller Regel sehr gut. Sollte eine Bank in Schwierigketen geraten, springt die Einlagensicherung ein.

Wie in der Finanzkrise gesehen, kann aber die Rückzahlung des angelegten Geldes z. B. bei ausländischen Banken außerhalb der Eurozone (hier greift die EU-Einlagensicherung nicht) oder auch bei ausländischen Staatsanleihen durchaus unsicher sein. Noch unsicherer sind die Entwicklung von Aktienkursen und auch die Höhe von Dividenden.

Rentabilität

Die Rentabilität beschreibt den Ertrag, den Sie aus einer Geldanlage erhalten, im Verhältnis zum eingesetzten Kapital. Das ist die Rendite.

Die gesamten Erträge einer Geldanlage setzen sich zusammen aus

  • Wertsteigerungen, z. B. bei Steigerung des Marktpreises einer Immobilie oder des Kurswertes einer Aktie oder Anleihe,
  • Dividenden- oder Zinszahlungen bzw. sonstige Ausschüttungen.

Wertsteigerungen sind häufig die Folge von Entwicklungen auf bestimmten Märkten, wie dem Immobilienmarkt oder dem Kapitalmarkt. Bei Aktien hängen die Kursentwicklungen auch von den Erfolgen und dem wirtschaftlichen Potenzial eines Unternehmens ab. Dies schlägt sich dann z. B. in den Kursen an der Börse nieder.

Liquidität

Unter der Liquidität einer Geldanlage versteht man, wie schnell der in diese Geldanlage investierte Betrag wieder zu Bargeld oder Bankguthaben umgewandelt werden kann.

Je kleiner dieser Umwandlungszeitraum ist, desto höher ist die Verfügbarkeit des Geldes und desto liquider ist die Vermögensanlage.

Eine Direktanlage in Immobilien zum Beispiel ist nur wenig liquide. Es dauert vergleichsweise lange und ist mit einem hohen Aufwand verbunden, ein Haus oder eine Wohnung zum gewünschten Preis zu verkaufen. Über Gelder auf einem Tagesgeldkonto hingegen können Sie jederzeit verfügen. Auch Aktien können i.d.R. an der Börse schnell verkauft werden.

Spannungsfeld des magischen Dreiecks

Sicherheit, Liquidität und Rentabilität sind nicht uneingeschränkt miteinander vereinbar. Eine 100prozentig sichere Geldanlage, die täglich verfügbar ist und dabei eine hohe Rendite einbringt, gibt es nicht. Das ist das Spannungsfeld des magischen Dreiecks.

Jeder Anleger sollte deshalb innerhalb dieses Spannungsfeldes entsprechend seiner persönlichen Anlageziele Prioritäten bei der Geldanlage setzen.

Sicherheit versus Rendite

Je sicherer eine Geldanlage ist, desto geringer wird die Rendite sein. Anleger, die eine höhere Rendite ihrer Geldanlage wünschen, müssen daher Anlageformen wählen, die gewisse Risiken bzw. Unsicherheiten, z.B. in Form von Kursschwankungen mit sich bringen. Sie erhalten damit im Gegenzug die Chance auf höhere Erträge.

Rendite versus Liquidität

Geldanlagen mit hoher Liquidität sind oft mit einer geringeren Rendite verbunden. Dabei ist zu beachten, dass manche Anlagen, insbesondere im Bereich der Wertpapiere schnell verkauft und „zu Geld gemacht“ werden können. Der dann aktuelle Kurswert ist aber ungewiss, und es gibt keine Garantie für die Höhe des dann ausgezahlten Betrages.

Ebenso müssen sich beim Kauf von Wertpapieren entstehende Kosten, z. B. der Ausgabeaufschlag bei Investmentfonds, erst über die Zeit amortisieren, also von der Geldanlage wieder „verdient werden“.

Liquidität versus Sicherheit

Diese beiden Aspekte lassen sich noch am besten in Einklang bringen, allerdings auch nur, wenn man die Rendite außer Acht lässt. Girokonten beispielweise sind – sofern bei einer Bank mit guter Bonität geführt – sehr sicher und höchst liquide.

Dennoch sind sie für die Geldanlage nicht ideal, da i.d.R. keine oder kaum Zinsen auf die Guthaben auf einem Girokonto gezahlt werden. Etwas rentabler sind Tagesgelder, die aber immer noch einen vergleichsweise geringen Zinssatz bieten.

Daher sollte man hier nur den Teil des Vermögens anlegen, der tatsächlich kurzfristig zur Verfügung stehen muss. Ansonsten entgehen einem Erträge, die andere Geldanlagen mit längeren Laufzeiten generieren können.

Der richtige Geldanlage-Mix

Da es keine Form der Geldanlage gibt, die alle Faktoren in vollem Umfang erfüllt, sollte es das Ziel jedes Anlegers sein, eine Mischung zu finden, mit denen man seine Anlageziele erreichen und trotzdem gut schlafen kann.

Eine kluge Anlagestrategie für viele Anleger ist es, das Vermögen auf verschiedene Anlagebereiche zu streuen. Dies nennt man Diversifikation. Dadurch wird die Sicherheit des Gesamtvermögens erhöht, da selbst bei schlechter Entwicklung einer Anlageklasse nicht das ganze Vermögen bzw. alle Ersparnisse betroffen sind.

Ein Teil des Kapitals fließt dabei grundsätzlich in liquide Geldanlagen, um kurzfristige oder unvorhergesehene Ausgaben schnell bezahlen zu können. Ein anderer Teil wird zugunsten einer höheren Rentabilität in weniger liquiden Geldanlagen angelegt.

Dabei ist entscheidend, wann man auf das angelegte Geld künftig wieder zugreifen möchte – etwa um eine später geplante Ausgabe zu finanzieren (Hauskauf, Autojauf etc.). Wichtig ist auch der Grad an Sicherheit, den man sich wünscht. Hier ist entscheidend, welche persönliche Risikoneigung oder Anlagementalität man hat und wie gut man zum Beispiel mit schwankenden Börsenkursen leben kann.

Wer Geld fürs Alter zurücklegt, sollte folgende Regel beachten: Je älter man wird und desto näher das Rentenalter rückt, desto sicherer sollten die Geldanlagen sein, in die man für die Altersvorsorge investiert. Zumindest ein Teil des Kapitals, das man anspart, sollte in jedem Fall maximal sicher angelegt werden.

Finanzberater für die Geldanlage finden

Die Wahl der richtigen Geldanlage ist ein sehr komplexes Vorhaben unter sich ständig ändernden Rahmenbedingungen. Es lohnt sich, einen kompetenten Finanzberater oder Anlageberater zu kontaktieren, der einem bei der Wahl der passenden Geldanlage hilft.

Ein guter Berater wird Ihnen darüber hinaus auch wichtige Informationen z.B. zu versteckten Kosten und verborgenen Risiken geben können. Auch während der Laufzeit der Geldanlage sollte man seine Geldanlagen regelmäßig überprüfen. Ein guter Finanzberater oder Anlageberater steht Ihnen bei Fragen und Änderungen auch später als Ansprechpartner zur Verfügung.


Anlagestrategie: Von Warren Buffett lernen

Welche Anlagestrategie ist die beste für mich? Millionen Privatanleger stellen sich Tag für Tag diese Frage. In jedem Fall ist es sinnvoll, sich mit den Anlagestrategien erfolgreicher Investoren zu beschäftigen. Als Meister der Anlagestrategie gilt Warren Buffett, Gründer und Chef der Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway. WhoFinance erklärt, was Anleger von Buffett lernen können.

Das Buffett-Portfolio

In dem von ihm und seinem Team verwalteten Portfolio liegen unter anderem Aktien von IBM, Coca-Cola, dem Ketchup-Produzenten H.J. Heinz, American Express sowie von verschiedenen Versicherungen.

Seit 1957 hat Buffett eine jährliche Rendite von durchschnittlich 20 Prozent erwirtschaftet – und die Aktien von Berkshire Hathaway steigen und steigen. Wer 1965 1000 Dollar in die Gesellschaft investiert hat, kann heute rund 7 Millionen Dollar sein Eigen nennen.

Und: Mehr als 40 Jahre entwickelten sich Buffets Investment in 5-Jahres-Zeiträumen besser als der amerikanische Börsen-Index S&P 500. Allerdings: Ausgerechnet in den letzten 5 Jahren hat der Markt das Anlagegenie mit einem Plus von 128 Prozent geschlagen. Die Aktionäre von Berkshire Hathaway muss das nicht stören: Buffet fuhr immer noch eine hübsche Rendite von rund 80 Prozent ein.

Buffetts Anlageprinzipien

Zunächst: Buffett hat bei seinen Anlageentscheidungen klare Grundsätze, an die er sich hält und die er auch öffentlich kommuniziert. Diese Prinzipien können auch für Privatanleger nützlich sein. Dazu gehört:

  • Kaufen Sie nur Aktien von Unternehmen, deren Geschäft sie wirklich verstehen. Dazu gehört: Informieren Sie sich gut und regelmäßig über das Geschehen in der Wirtschaftswelt.
  • Konzentrieren Sie sich auf maximal 20 Firmen, die stark in ihrem jeweiligen Markt sind und ein ausgezeichnetes Management haben.
  • Suchen Sie aus diesen 20 Firmen wiederum die Ihrer Ansicht nach besten heraus und investieren Sie den Großteil Ihrer Anlagesumme in sie.
  • Investieren Sie langfristig. Ihr Anlagehorizont sollte mindestens fünf, besser zehn Jahre sein.
  • An der Börse geht es mal aufwärts und mal abwärts. Verlieren Sie nicht die Nerven, sondern bleiben Sie dran und denken Sie im Falle eines Crashs an die Chancen beim nächsten Aufschwung.

Damit ist Warren Buffett das, was man einen Value-Investor nennt. Im Mittelpunkt der Strategie dieser Anleger steht der Gedanke, nicht Markttrends hinterherzulaufen oder passiv in einen Index zu investieren, sondern mit Hilfe von tiefgreifenden Analysen unterbewertete Firmen ausfindig zu machen.

Buffetts vier Anlage-Kriterien

Warren Buffett ist nicht der einzige Value-Investor auf der Welt. Wie schafft er es, über einen so langen Zeitraum richtig zu liegen? Ist das auch für den privaten Anleger möglich? Was ist Buffetts Geheimnis?

Das National Bureau of Economic Research, ein amerikanisches Wirtschaftsforschungsinstitut, hat Buffetts Anlageentscheidungen der vergangenen 40 Jahre unter die Lupe genommen. Sein Erfolgsgeheimnis besteht danach in zwei Punkten:

Das erste Erfolgsrezept ist die erwähnte Value Strategie. Anhand folgender vier Kriterien versucht der Star-Investor dabei festzustellen, ob ein Unternehmen zu niedrig bewertet ist:

  1. Er achtet besonders darauf, welchen Schwankungen der Kurs einer Aktie in der jüngeren Vergangenheit unterworfen war. War die Schwankung niedrig, ist das ein Zeichen dafür, dass die betreffende Aktie am Markt auf wenig Interesse stößt und damit preislich attraktiv ist.
  2. Ein zweites Kriterium für Buffett ist das Verhältnis vom Kurswert zu Buchwert. Sollte der aktuelle Börsenwert deutlich unter der Summe der Werte liegen, die in der Bilanz eines Unternehmens stehen, ist das ein weiteres Kriterium für eine Unterbewertung.
  3. Buffet achtet darauf, ob die Gewinne in jüngster Zeit überdurchschnittlich gewachsen sind.
  4. Nicht zuletzt legt Buffett Wert darauf, dass ein Unternehmen regelmäßige hohe Dividenden an die Aktionäre ausschüttet. Die Finger lässt er von Firmen, die kaum Gewinne oder sogar Verlust machen und trotzdem Dividenden bezahlen.

Diese vier Regeln kann ein Privatanleger ohne weiteres auch für sein Aktien-Investment zugrunde legen. Voraussetzung: Er ist in der Lage, die Bilanz eines Unternehmens nicht nur zu lesen, sondern sie wirklich zu verstehen – besser jedenfalls als die meisten anderen Anleger.

Wer sich dabei sicherer fühlt, wenn er kompetente Unterstützung hat, sollte einen erfahrenen Anlageberater hinzuziehen. Dieser hilft bei der Auswahl der entsprechenden Papiere oder nennt dem Anleger Investmentfonds, die versuchen, Buffetts Anlagestrategie zu kopieren.

Investieren auf Kredit

Ein weiteres Erfolgsgeheimnis, das Buffett laut dem Institut National Bureau of Economic Research anwendet, ist für Privatanleger dagegen weniger geeignet: Die Investoren-Legende arbeitet auch mit geliehenem Geld.

Das heißt: Buffett kauft Aktien nicht nur mit eigenem Geld, sondern nimmt dafür auch Kredite auf. Profis sprechen hier von einem „Hebel“, mit dem man versucht, seine Gewinne zu erhöhen.

Für private Anleger ist das deshalb riskant, weil im Falle eines Abschwungs an den Märkten überdurchschnittliche Verluste drohen. Warren Buffet ist es allerdings stets gelungen, das zu vermeiden.

Sein maximaler Verlust in einem Jahr lag bei 9,6 Prozent – auch, weil er der Versuchung widerstanden hat, riskantere Aktien zu kaufen und stattdessen immer auf große Standardwerte setzt.

Unter dem Strich ist Buffet also alles andere als ein Zocker. Und das ist die eigentlich gute Nachricht für Anleger: Wer langfristig in Aktien investiert und sich nicht von Gier und Panik leiten lässt, hat gute Chancen, ein kleines oder größeres Vermögen aufzubauen.


Ratgeber Depotcheck

Anlageentscheidungen treffen und sich anschließend schlafen legen? Das ist beim Thema Geldanlage die falsche Herangehensweise. Nehmen Sie Ihren Finanzberater oder Anlageberater hier in die Pflicht. Bestehen Sie darauf, ein bis zweimal im Jahr einen Depot-Check durchzuführen. Lassen Sie sich dabei über aktuelle Chancen und Risiken aufklären. WhoFinance nennt zehn Fragen, die Sie beim Depot-Check unbedingt stellen sollten.

Frage 1

Erfüllt die Rendite meine festgelegten Erwartungen und Ziele? Entwickeln sich meine Geldanlagen so, wie ich es mir vorgestellt habe?

Frage 2

Wie hoch sind die Gebühren und Provisionen, die ich im laufenden Jahr bezahlt habe?

Frage 3

Gibt es mittlerweile kostengünstigere Alternativen zu meinen Geldanlagen?

Frage 4

Für den Fall, dass sich meine finanziellen Ziele geändert haben. Sollte ich meine Geldanlage anpassen? Falls ja – wie?

Frage 5

Stimmt meine Vermögensaufteilung noch? Müssen wir etwas ändern? Ist der Anteil meiner Bargeld-Reserven im Vergleich zu meinem Gesamtportfolio zu hoch oder zu niedrig?

Frage 6

Wie viel Gewinn oder Verlust mache ich, wenn ich mein Depot heute „glattstelle“, das heißt: Alle Geldanlagen verkaufe und liquidiere?

Frage 7

Anhand welcher Kriterien kann ich entscheiden, zu welchem Zeitpunkt es sinnvoll ist, meine Wertpapiere zu verkaufen oder welche zu kaufen?

Frage 8

Ich habe gelesen, dass der Aktienmarkt sehr hoch bewertet ist. Trifft das auch auf meine Anlagen zu? Was schlagen Sie vor?

Frage 9

Hat sich bei meinen Investmentfonds etwas geändert? Gibt es neue Fondsmanager oder wurden Strategien angepasst? Falls ja – sollte ich reagieren?

Frage 10

Wie oft werde ich von meinem Berater über die Wertentwicklung meiner Geldanlage informiert? Wann soll das nächste Gespräch mit einem Depot-Check stattfinden?

Disclaimer

Die auf den Webseiten von WhoFinance bereitgestellten Kundeninformationen stellen weder eine Rechtsberatung noch eine Empfehlung zum Erwerb oder zur Veräußerung von Finanzanlagen oder zur Vornahme sonstiger Geldgeschäfte dar. Wenn Sie Fragen zu Finanzgeschäften haben, empfehlen wir Ihnen, sich an einen spezialisierten Berater zu wenden. WhoFinance steht Ihnen bei der Auswahl des passenden Beraters gern zur Seite.

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