PKV: werden die Beiträge im Alter unbezahlbar?

PKV: werden die Beiträge im Alter unbezahlbar?

Sie lesen und hören immer mal wieder, dass PKV-Beiträge im Alter unbezahlbar werden? Sie haben Angst vor einer Kostenfalle?

Dieses Vorurteil gegenüber der Privaten Krankenversicherung hält sich hartnäckig, doch ein Blick auf die Fakten zeigt ein anderes Bild:

✅Alterungsrückstellungen
Ein Anteil jedes Monatsbeitrags wird angelegt, um steigende Gesundheitskosten im Alter zu finanzieren. Diese Rücklagen wirken wie ein eingebauter „Beitragspuffer“ und sorgen dafür, dass der Anstieg im Alter deutlich gedämpft wird.

✅Gesetzlicher Zuschlag
Seit 2000 gibt es einen zusätzlichen Beitragsanteil, der ausschließlich für diesen Vorsorgezweck genutzt wird- ein Extra-Sicherheitspolster für künftige Jahre.

✅Entlastungen im Ruhestand
Wer in Rente geht, profitiert von mehreren Entlastungen:
▶️Zuschuss der gesetzlichen Rentenversicherung zu den PKV-Beiträgen.
▶️Wegfall bestimmter Versicherungsbausteine wie der Krankentagegeldversicherung, die im Ruhestand nicht mehr benötigt werden

Das Ergebnis: Keine Kostenfalle, sondern ein langfristig angelegtes Vorsorgekonzept, das Beitragsstabilität sichert und die finanzielle Belastung im Alter reduziert.

💡 Fazit: Wer die Funktionsweise der Alterungsrückstellungen kennt, weiß, dass die PKV auf Nachhaltigkeit angelegt ist– zum Vorteil der Versicherten und des Gesundheitssystems.

Gerne besprechen wir Ihre individuelle Situation und vergleichen die beiden deutschen Krankenversicherungssysteme GKV/ PKV ergebnisoffen.

Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme.

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Petra Burandt

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Dieser Beitrag wurde am 04.09.2025 veröffentlicht von:
Petra Burandt

aus Hannover

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