Portfolio-Check: Warum eine zweite Meinung Ihre Rendite sichert
Dennis Bömelburg von DVAG erklärt im Interview, warum Geldanlage kein statisches Projekt ist.
Viele Anleger besitzen heute einen historisch gewachsenen Mix aus Depots, Altverträgen und Investment-Apps. Was über Jahre sinnvoll erschien, passt oft nicht mehr zur aktuellen Marktlage oder zur persönlichen Lebenssituation. Dennis Bömelburg zeigt, warum ein neutraler Blick von außen hilft, die Strategie wieder mit der Realität in Einklang zu bringen.
Wenn das Depot mitwächst – das Risiko aber auch
Portfolios verändern sich oft unbemerkt. Starke Aktienjahre erhöhen die Aktienquote, neue Produkte kommen hinzu, alte Verträge laufen weiter. Das Ergebnis: Ein Risikoprofil, das nicht mehr zur ursprünglichen Planung passt – ohne dass es bewusst wahrgenommen wird.
Die Werkzeugkisten-Metapher: Ordnung statt Sammelsurium
Viele Anleger arbeiten mit mehreren „Werkzeugkisten“ gleichzeitig: unterschiedliche Depots, Anbieter und Produkte. Für sich genommen wirkt jedes Werkzeug sinnvoll, doch im Zusammenspiel fehlt häufig die Übersicht. Eine strukturierte Analyse macht sichtbar, wo Doppelungen, versteckte Kosten oder unnötige Risiken entstanden sind.
Warum eine Zweitmeinung gerade jetzt sinnvoll ist
Eine zweite Meinung bedeutet keine Abrechnung mit der Vergangenheit. Sie schafft Klarheit. Ein externer Blick deckt auf, ob die bestehende Struktur noch zeitgemäß ist – und ob Chancen im aktuellen Marktumfeld, etwa im Anleihebereich, sinnvoll genutzt werden.
Das Risikoprofil verändert sich schleichend
Durch Kursgewinne kann es passieren, dass Aktien plötzlich 70 oder sogar 80 % des Gesamtvermögens ausmachen. Was ursprünglich ausgewogen war, wird risikoreich. Ohne regelmäßige Überprüfung bleibt diese Verschiebung oft lange unentdeckt.
Rebalancing als strategisches Instrument
Rebalancing ist kein Aktionismus, sondern ein Ordnungsprinzip. Es sorgt dafür, dass Risiken kontrolliert bleiben und Portfolios wieder zur persönlichen Zielsetzung passen. Genau hier entsteht echte Übersicht – und damit Ruhe.
Für wen ist eine Zweitmeinung besonders sinnvoll?
- Anleger mit mehreren Depots oder Altverträgen
- Investoren nach starken Aktienjahren
- Personen mit historisch gewachsenen Portfolios
- Anleger ohne regelmäßigen Depot-Check
Wo berät Dennis Bömelburg?
Die Beratung erfolgt in Lippstadt sowie bundesweit digital.
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