📈 Starke Mietsteigerungen – aber regional sehr unterschiedlich
Der Artikel analysiert die Entwicklung der Angebotsmieten von 2018 bis Ende 2025 in vier deutschen Städten: Hamburg, Leipzig, Oberhausen und Speyer. Der Fokus liegt jeweils auf:
✔️ Bestandswohnungen
✔️ Neubauwohnungen
👉 Als Vergleichsmaßstab dient auch der deutsche Verbraucherpreisindex, der im gleichen Zeitraum um etwa +27 % gestiegen ist – also die allgemeine Inflation.
📍 Zahlen in ausgewählten Städten
Hamburg
- Bestandswohnungen + 25,1 %
- Neubauten + 54,9 %
- ➡️ Neubauten verteuerten sich deutlich stärker als die Inflation – hier klafft die Lücke zwischen Altbestand und Neubau am größten.
Leipzig
- Bestandswohnungen + 41,2 %
- Neubauten + 48,7 %
- ➡️ Hohe Nachfrage: Beide Segmente deutlich über Inflationsrate.
Oberhausen
- Bestandswohnungen + 35,3 %
- Neubauten + 48,6 %
- ➡️ Starker Anstieg trotz eher geringer Bevölkerungswachstumsrate.
Speyer
- Bestandswohnungen + 40,0 %
- Neubauten + 40,9 %
- ➡️ Parallelentwicklung, weniger Kluft zwischen Altbestand und Neubau.
📌 Fazit: Jeder lokale Wohnungsmarkt verhält sich anders – regional starke Unterschiede bei Mietpreisentwicklung trotz zum Teil ähnlicher Rahmenbedingungen.
🧠 Warum ist das wichtig?
✅ Nicht nur die Inflation steigt, sondern auch insbesondere die Mieten im Neubau sehr deutlich.
✅ Regionale Unterschiede sind groß – Standard‑Trends helfen nur begrenzt.
✅ Bestands‑ vs. Neubau‑Mieten gehen auseinander, was Auswirkungen auf Investment‑ und Wohnungsmarktstrategien hat.
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